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Morsecode-Signalanalyse

Der gewöhnliche Dekoder gibt ein Ergebnis aus. Wenn es falsch ist, steht man davor und weiss nicht, woran es lag. Diese Seite zeigt die Zwischenschritte.

Die Datei bleibt auf deinem Gerät.

 

Die Datei wird im Browser entschlüsselt und verlässt dein Gerät nicht. Gerechnet wird mit denselben Funktionen wie im gewöhnlichen Dekoder - hier werden sie nur einzeln sichtbar gemacht statt hintereinander weggerechnet.

Vier Schritte, und jeder kann schiefgehen

  1. Die Tonhöhe finden. Ein Goertzel-Filter misst über einen Bereich, welche Frequenz am stärksten vertreten ist. Bei zwei Stationen im Bild trifft er die lautere - nicht unbedingt die gewollte.
  2. Die Hüllkurve bilden. Wie stark diese eine Frequenz über die Zeit ist. Das Fenster bestimmt die Auflösung: zu grob verschluckt kurze Punkte, zu fein macht aus Rauschen Struktur.
  3. Die Schwelle setzen. Ab welchem Pegel gilt der Ton als an. Automatisch nach Otsu; bei schwankendem Pegel ist von Hand oft besser.
  4. Die Einheit schätzen. Aus den Abschnittslängen ergibt sich, wie lang ein Punkt ist - und daraus alles Weitere.

Die Tabelle ist der eigentliche Wert

Unten steht jeder Abschnitt mit seiner Dauer und dem Vielfachen der geschätzten Einheit. Ein Punkt sollte bei 1,0 liegen, ein Strich bei 3,0, ein Zeichenabstand bei 3,0, ein Wortabstand bei 7,0.

Wer dort eine 2,1 stehen sieht, weiss sofort, woran es liegt. 2,1 ist weder Punkt noch Strich - entweder die Einheit ist falsch geschätzt, oder an dieser Stelle wurde wirklich krumm gegeben. Abschnitte, die um mehr als dreissig Prozent daneben liegen, sind hervorgehoben.

Womit gerechnet wird

Mit denselben Funktionen wie im gewöhnlichen Dekoder. Hier werden sie nur einzeln sichtbar gemacht, statt hintereinander weggerechnet zu werden.

Das heisst auch: Was diese Seite zeigt, ist genau das, was der Dekoder sieht. Wenn hier die Abschnitte krumm sind, hilft dort kein anderes Ergebnis.

Häufige Fragen

  • Welche Dateien kann ich laden?

    Alles, was dein Browser abspielen kann - WAV, MP3, M4A, OGG. Entschlüsselt wird im Browser; die Datei geht an keinen Server.

  • Ich habe keine Aufnahme.

    „Probe erzeugen“ baut eine mit etwas Rauschen. Eine vollkommen saubere Probe würde nicht zeigen, wozu die Regler da sind.

  • Das Ergebnis ist Unsinn, obwohl die Aufnahme gut klingt.

    Dann prüf zuerst die Tonhöhe im Spektrum - der gelbe Balken muss auf dem Gipfel sitzen. Danach die Schwelle: Sie sollte in der Hüllkurve zwischen Grundrauschen und Tonpegel liegen, nicht in einem davon.

  • Warum ist das Fenster einstellbar?

    Weil es die Auflösung bestimmt. Bei 40 WpM ist ein Punkt 30 Millisekunden lang; mit einem Fenster von 20 Millisekunden bleibt davon fast nichts. Bei 8 WpM ist ein feines Fenster dagegen nur Rechenaufwand und macht aus Rauschen Struktur.