Morsecode-Arbeitsblätter
Stufe wählen, Knopf drücken, drucken. Jedes Blatt ist anders, und die Lösungen kommen auf eine eigene Seite.
Die Aufgaben werden bei jedem Knopfdruck neu gezogen. Eine Klasse bekommt also nicht zweimal dasselbe Blatt, und wer gefehlt hat, bekommt ein anderes. Das Lösungsblatt beginnt beim Drucken auf einer neuen Seite; du kannst beides drucken und das zweite behalten.
Eine Stunde, die funktioniert
Morsecode ist ungewöhnlich gutes Unterrichtsmaterial: ein echter Code, mit einem einzigen Blatt Papier entschlüsselbar, und mit einer Geschichte, die die Stunde trägt. Ein Ablauf, der in etwa 45 Minuten zuverlässig aufgeht:
- Fünf Minuten Ton. Auf der SOS-Seite das Signal abspielen, ohne etwas zu erklären. Fragen, was das ist. Die meisten Klassen kommen darauf.
- Zehn Minuten System. Die Tabelle austeilen. Der entscheidende Gedanke ist nicht die Tabelle, sondern warum E kurz und Q lang ist: Die Zeichen wurden nach der Häufigkeit der Buchstaben im Druck vergeben.
- Fünfzehn Minuten entschlüsseln. Ein Arbeitsblatt von dieser Seite, zu zweit.
- Zehn Minuten geben. Taschenlampen oder eine Trillerpfeife. Hier werden die Pausen greifbar: Ohne sie kann niemand etwas lesen.
- Fünf Minuten Pointe. Warum ein Code mit kurzen Zeichen für häufige Buchstaben sparsam ist. Dieses Prinzip steckt bis heute in jeder komprimierten Datei.
Was sich sonst drucken lässt
- Die vollständige Tabelle passt in sechs Spalten auf ein Blatt. Eine je Kind, oder eine je Paar, damit gesprochen wird.
- Eine Schatzsuche mit dem Werkzeug für geheime Nachrichten. Jeder Hinweis wird zu einem Link; gespeichert wird auf keinem Server etwas, es funktioniert also im Schulnetz ohne Anmeldung.
- Namen. Jedes Kind entschlüsselt auf der Namensseite seinen eigenen Namen und nimmt das Bild mit nach Hause. Das zieht immer.
Alles davon darf frei gedruckt, kopiert und ausgeteilt werden, auch in gewerblicher Fortbildung. Der Morsecode selbst ist eine internationale Norm und gehört niemandem.
Was von einer Klasse zu erwarten ist
Entschlüsseln mit der Tabelle in der Hand geht ab etwa acht Jahren. Kinder sind dabei meist schneller, als Erwachsene erwarten, weil sie es als Rätsel behandeln und nicht als Fertigkeit, die man beherrschen muss.
Selbst geben ist schwerer, als es aussieht, und genau dort passiert das Lernen. Schwierig sind die Pausen, nicht die Zeichen: Zwei Buchstaben laufen zusammen, sobald jemand hetzt. Dieses Scheitern lohnt sich, denn es erklärt die Pause von drei Einheiten besser als jede Zeichnung.
Morsecode nach Gehör zu lernen ist etwas ganz anderes und braucht Wochen täglicher Übung. Das passt in keine Unterrichtsstunde, und man sagt es besser dazu, statt eine Klasse mit dem Gefühl zurückzulassen, an etwas gescheitert zu sein.
Häufige Fragen
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Sind die Arbeitsblätter für den Unterricht frei?
Ja, druck und kopier so viele du brauchst, auch in bezahlter Fortbildung. Eine Quellenangabe ist nicht nötig, aber immer willkommen.
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Kann jedes Kind ein anderes Blatt bekommen?
Ja. Drück den Knopf erneut, dann werden die Aufgaben neu gezogen. Wer zwischendurch druckt, bekommt lauter verschiedene Blätter.
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Wo sind die Lösungen?
Auf einem zweiten Blatt unter den Aufgaben. Beim Drucken beginnt es auf einer eigenen Seite, du kannst also das erste austeilen und das zweite behalten.
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Für welches Alter eignet sich das?
Entschlüsseln mit Tabelle ab etwa acht Jahren. Geben mit der Taschenlampe in jedem Alter. Das Mitschreiben nach Gehör ist ein Vorhaben über Monate und gehört nicht in eine einzelne Stunde.